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Ausbildungs-Netzwerk PFLEGE

Entwicklung und Etablierung eines Ausbildungs-Netzwerkes PFLEGE im Landkreis Heidekreis

Der Gesetzgeber hat für die Pflegeausbildung neue und sehr spezifische Rahmenbedingungen geschaffen:

Die bis dato im Landkreis Heidekreis angebotenen Berufsabschlüsse „Altenpflege“ und „Gesundheits-und Krankenpflege“ werden ab 2020 durch die sog. generalistische Pflegeausbildung mit dem Abschluss: „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ abgelöst. Diese ist de-facto „dual“ organisiert, hält aber tatsächlich mehrere Besonderheiten und Herausforderungen für die Branche bereit. Besonders ist hier die Rotation der Praxisstellen zu nennen, die von den Trägern der praktischen Ausbildung (= Ausbildungsbetrieben) zu verantworten ist. Der Ausbildungsbetrieb muss Fremd-Einsätze bei bis zu 6 Kooperationspartnern zu koordinieren.

Der Landkreis Heidekreis als Flächenlandkreis erlebt eine besondere Herausforderung bei der Fachkräftegewinnung in der Pflege. Junge Auszubildende werden in ihrer Mobilität stark gefordert, um den theoretischen Unterricht in der Berufsschule wahrzunehmen und die verschiedenen Ausbildungsmodule zu absolvieren. Ein Auto ist in der Regel unverzichtbar. Entlastung schaffen Betriebe in Wohnortnähe. Entsprechend muss die Ausbildung individuell angepasst werden.

Die Betriebe müssen gemeinsam die Ausbildung sicherstellen. Eine gute Abstimmung, die Vertrauen zwischen den Beteiligten schafft, ist zwingend, um eine gute Ausbildung sicherzustellen. Jeder Betreib muss sich auf den anderen verlassen können, damit alle Ausbildungsbestandteile absolviert werden.

Das Projekt Entwicklung und Etablierung eines Ausbildungsnetzwerkes Pflege will diese unterschiedlichen Anforderungen zusammenführen und eine gute Ausbildung in der Pflege gelingen lassen.

Weiteres Ziel der des Projektes ist es, junge Menschen aller Schulabschlüsse sowie Quereinsteiger für eine Berufsausbildung in der Pflege im Landkreis Heidekreis zu begeistern. Daneben soll die Attraktivität der Pflegeberufe bei den Klienten und die Ausbildungsfreude bei vielen kleineren ambulanten Betrieben gesteigert werden. Auf diese Weise soll die Zahl der Auszubildenden in KMU der Region erhöht werden. Für spezifische Zielgruppen braucht es dabei eine jeweils individuelle Ansprache und Konzeption.

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.